Über das Projekt
- 30
- entkräftete Mythen
- 43
- geprüfte Quellen
- 5
- Inhalte pro Mythos
Worum es hier geht
Jeden Juni passiert dasselbe. Pride-Fahnen hängen an Rathäusern, in Schaufenstern, auf Profilbildern – und jedes Mal melden sich dieselben Stimmen.
„Das ist doch nur ein Trend." „Warum müsst ihr das so zur Schau stellen?"
„Homosexuelle sind pädophil und missbrauchen Kinder." „Die wollen unsere Kinder frühsexualisieren." „Die Regenbogenflagge steht für den Verfall des Westens."
Diese Sätze fallen am Stammtisch, in Kommentarspalten, in Talkshows, manchmal in der eigenen Familie. Manche geben sich als „nur eine Frage", andere sind offene Hetze. Was sie verbindet: Sie zielen auf dieselben Menschen, und sie leben davon, dass ihnen niemand sauber widerspricht.
Diese Seite ist unsere Antwort darauf. Nicht laut, nicht empört, sondern ruhig und belegt. Wir nehmen jede dieser Aussagen ernst genug, um sie auseinanderzunehmen – mit Fakten, mit Geschichte, mit geprüften Quellen.
Warum wir das machen
Weil Wegschauen keine Haltung ist und Zurückbrüllen selten überzeugt. Die meisten dieser Sprüche leben davon, dass ihnen niemand widerspricht – oder dass der Widerspruch so emotional ausfällt, dass er leicht abzutun ist.
Besonders gefährlich wird es, wenn aus Behauptungen handfeste Lügen werden: Wenn queere Menschen pauschal zu Kinderschändern erklärt werden, ist das keine Meinung mehr, sondern eine Verleumdung mit realen Folgen – sie schürt Angst, rechtfertigt Ausgrenzung und manchmal Gewalt.
Wir gehen einen anderen Weg. Wir antworten so, dass man die Antwort weiterschicken kann. An die Tante, die es nicht böse meint. An den Kollegen, der „nur eine Frage" hat. An die Menschen, die online auf Hetze stoßen und nicht wissen, was sie erwidern sollen.
Queerfeindliche Sprüche sind kein Naturereignis – sie haben Muster, Geschichte und oft eine politische Absicht. Wer sie versteht, kann ihnen ruhig begegnen.
Was du hier findest
Jeder Mythos bekommt bei uns dieselbe klare Struktur: Was gesagt wird. Unsere Antwort. Worum es wirklich geht. Was dahinter steckt. Und ein Satz zum Mitnehmen. Dazu die Quellen, offen einsehbar, damit du nichts glauben musst, sondern alles nachprüfen kannst.
- Was gesagt wird
Hier steht der queerfeindliche Spruch im Original-Zitatstil – so, wie er im Netz oder am Stammtisch fällt.
- Unsere Antwort
Die klare, direkte Antwort darauf – ein bis zwei Sätze, die den Kern auf den Punkt bringen.
- Worum es wirklich geht
Eine ruhige, sachliche Einordnung – mit Fakten, Zahlen und belastbaren Quellen zum Nachlesen.
- Was dahinter steckt
Was hier psychologisch und sozial passiert – nachvollziehbar erklärt, ohne die Gegenseite abzustempeln.
- Zum Mitnehmen
Ein pointierter Satz mit Haltung und einem Augenzwinkern – gemacht zum Merken und Weitergeben.
Das ist der Kern von „bunt und belegt": bunt, weil es um queeres Leben in seiner ganzen Vielfalt geht – und belegt, weil Haltung und Fakten kein Widerspruch sind.
So navigierst du
Die Faktenchecks funktionieren wie ein Kartenstapel – du wischst dich einfach durch:
Auf der Karte links & rechts wischen
wechselt zwischen den Mythen – von einem Mythos zum nächsten.
Auf der Navigationsleiste links & rechts wischen
blättert durch die fünf Inhalte eines Mythos: Was gesagt wird → Unsere Antwort → Worum es wirklich geht → Was dahinter steckt → Zum Mitnehmen.
Auf der Navigationsleiste kannst du die Inhalte auch direkt antippen, mit den Pfeilen zum nächsten Inhalt springen oder übers Haus-Symbol zurück zur Startseite. Auf dem Computer geht alles auch per Pfeiltasten und Mausrad.
Was du tun kannst
Lesen
Lies dich durch die Mythen – aus Neugier, zur Vorbereitung auf die nächste Diskussion oder einfach, um Argumente parat zu haben, wenn dir die Worte fehlen.
Teilen
Teile jede Karte direkt in den sozialen Medien. Jeder Faktencheck ist so gestaltet, dass du ihn mit einem Klick auf Instagram, Facebook und Co. weitergeben kannst – als Munition gegen die nächste Behauptung, oder einfach, um zu zeigen, wo du stehst.
Einreichen
Begegnet dir ein Spruch, den wir noch nicht behandelt haben? Schick ihn uns. Wir prüfen ihn, recherchieren die Fakten und machen daraus den nächsten Faktencheck. So wächst diese Seite mit – getragen von allen, die genug haben von leeren Behauptungen.
Kein Geschrei. Nur Belege.
